Eyetolegy [DeathMetal]

Die Geschichte von Eyetolegy beginnt damit, dass sich zwei adrette, junge Burschen, namens Hannes Cycha und ürgen Franz, eines schönen Septembertages im Jahre 1999 dazu entschlossen, die Welt um eine weitere Metalband zu bereichern. Sie waren sich einig, dass man als Schlagzeuger-, Gitarristenduo schon einigen Wirbel verursachen könne, jedoch spürten sie, dass ihnen etwas fehlte. Diese Leere wich etwas, als sichnoch im selben Monat, nach einigen lauten Proben, der lustige, junge Bursch`, Markus Fischer, dazu entschied der Band, die sich damals noch Genocyde nannte, eine Stimme zu geben. Schnell entstanden viele, fröhliche Lieder, die, dank der gitarrentechnischen Unterstützung, von dem kurz darauf hinzugestoßenen Stephan Graßl, noch weiter in die Ferne hallen konnten.

Da es im Leben jedoch, wie wir alle wissen, nicht nur stetig bergauf gehen kann, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Quartett auf die erste, harte Probe gestellt werden würde …und da Unglück seltsamerweise nie vereinzelt hereinbricht, sondern man immer gleich von der geballten Ladung überrollt wird, brachte das neue Jahrtausend nicht nur Computerchaos und Weltuntergangsstimmung, sondern auch einen Einberufungsbefehl für unseren adretten Jungen, Hannes Cycha (was im übrigen bei einigen Leuten zur Weltuntergangsstimmung beitrug). Nun ja, da die Bandkumpanen ohne das ausgezeichnete Taktgefühl des Schlagzeugers nicht auszukommen vermochten, folgte ein Jahr Pause für Genocide.

Taufrisch von der kreativen Schaffenspause startete die Kapelle im Jahre 2001, mit der Rückkehr des netten Trommlers, so richtig durch: Der erste Auftritt vor richtigem Puplikum stand ins Haus! Der Gig stieg im Februar 2001, im Club International, in Wien und war für Genocyde ein großer Erfolg (obwohl das Lokal zu später Stunde wegen Lärmbelästigung von der Polizei geräumt wurde). So kam es, dass ein von der Band begeisterter junger Mann, namens Gerald Schneeberger, es nicht fassen konnte, wie solch eine Band nur ohne das wundervolle Instrument namens Bassgitarre auskommen könne und sich anbot, den Jungs auszuhelfen.

Nun, …somit war die Truppe zu fünft, endlich komplett und bereit für die Änderung des Bandnamens Genocyde in den wundervollen und einzigartigen Namen EYETOLEGY. (Wage Erinnerungen deuten darauf hin, dass diese Namensgebung eine alkoholbeeinflusste Wortreaktion war, die jedoch leider nicht mehr ganz nachvollziehbar ist.)

Eifrig begann das Quintett neue Stücke einzustudieren, welche es bei den diversen Live-Auftritten vortrug:

Mai 2001, Arena (Wien), Iconblastfestival

Juni 2001, 3er-Wirt (Zwerndorf)

Noch im Sommer des selben Jahres entschlossen sich die Musikanten dazu ein Demo mit dem Titel Morbid Reality aufzunehmen, welches bei jedem guten Schwarzbrenner, bzw. bei Eyetolegy selbst erhältlich ist.

Wie nicht anders zu erwarten, gewann das Quintett immer mehr Fans dazu und nach einer kurzen Winterpause folgten noch mehr Auftritte. Die Band spielte einige Gigs beim 3er-Wirten, welcher sozusagen zur Stammbühne der adretten fünf Burschen wurde. Weiters spielte Eyetolegy beim Home Festival mit James Gordon – wieder ein Erfolg auf ganzer Linie. Der nächste Gig stand für Juni 2002 fest und es wäre schön gewesen, wenn die Kariere dieser Band weiterhin so problemlos und unkompliziert wie bisher verlaufen wäre – dem war jedoch nicht so: Der Sänger, besser gesagt Grunzer, Markus Fischer beschloss Eyetolegy, einen Monat vor dem Auftritt, wegen allgemeiner Unlust und verebbter Motivation, zu verlassen. Schnell musste ein neuer Gröhl-grunz-kreischer gefunden werden und die Wahl fiel auf Martin Vancura, den bisherigen Grafiker und Sexualtherapeut der Band. Sehr hektisch wurden die neuen Nummern unter großem Zeitdruck geprobt und so gut wie möglich einstudiert. Der folgende Auftritt verlief trotz heftigster Soundprobleme und noch nicht ganz sattelfestem Gesang dann doch eher glimpflich.

Eyetolegy ließ sich durch jene Probleme nicht in die Flucht schlagen – ganz im Gegenteil – der Sommer 2002 wurde genutzt um neue Lieder zu produzieren. …und dann war da noch die Sache mit dem Video: Das nette Quintett bekam das einmalige Angebot, ein professionelles Video für den Song Tested for a Chemical Soap zu drehen. Das Playback wurde in Eigenregie aufgenommen und die Organisation der verschiedensten Dinge (wie z.B. der Kauf von 600 Stück verschiedenfarbiger Seife) lief bereits auf Hochtouren. Trotzdem fiel der Dreh wegen diverser Probleme (Finanzierungsschwierigkeiten und Hochwasser am Drehort), im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser.

Nunja,… da die Band nicht wusste, was sie nun mit dem, an und für sich, für das Video aufgebrachten Geld anfangen solle, kamen die netten fünf Jungs auf die glorreiche Idee, ihre Probekammer ein wenig aufzumotzen. Nun zieht sich diese Metamorphose in ein perfekt ausgestattetes Aufnahmestudio zwar schon einige Monate dahin, jedoch wissen wir, dass gut Ding Weile braucht und wir sicherlich mit dem phenomenalen Sound des Albums entschädigt werden. Außerdem ist Eyetolegy nichts zu teuer, um seinen Groopies einen tollen Klang auf der neuen CD zu bieten. Wann und wie diese erscheinen wird, steht zwar noch nicht fest, doch dies wird die Zeit schon zeigen. Jene Kapitel müssen erst geschrieben werden. Also,…bis auf weiteres…

official Website: http://www.eyetolegy.com

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