Posts Tagged ‘Cradle of Filth’

Cradle of Filth – Midian

Montag, Januar 12th, 2009

Das sagenumworbene Super-Album von Cradle of Filth! Für die meisten Fans ist das wohl das beste Stück ihrer Filth-Band. Es ist so gut, dass es schwer zu beschreiben ist.

Die Musikart ist Black Gothic Metal.

Hier wird außerdem sehr deutlich, dass Dani nicht nur kreischen, sondern auch eine ganz schön tiefe Stimme benützten kann. Das sieht man am besten beim Song „Lord Abortion“.

Auch wurde CoF ab hier schon ziemlich orchestral. Die Texte sind wie üblich sehr ausgeklügelt und „gut durchdacht“. Die Musik ist einfach genial!

Doch das für mich größte Bonus an diesem Werk ist, ist dass Doug Bradley („Pinhead“ im Film „Clive Barker’s Hellraiser“) auch hier teilweise „das Sagen“ hat. Die ganz tiefe Stimme, die in diesem Album vokommt ist nämlich seine. Es wurde auch ein Video zum Track „Her Ghost In The Fog“ gedreht, das auf der seltenen – Leder-Digipack-Edition vorhanden ist. Zurück zu der Musik: „Cthulhu Dawn“ ist warscheinlich das aggressivste Lied auf diesem Album, und der Rest ist einfach hörenswert. „Death Magick For Adepts“, „Lord Abortion“, “Her Ghost In The Fog” oder “Tortured Soul Asylum” sind einfach mitreisend und gut. Das Booklet ist übrigens auch vom Feinsten! Man findet darin Bilder der Bandmitglieder, Texte und andere Bilder-Werke vom Künstler J.K. Potter. Er hat die meisten (alle?) Bilder darin konstruiert und auf jeden Fall das Backcover (ganz sicher!)

Dieses Album kann ich nicht nur Black Metallern empfehlen. Es ist einfach ein Universal-Metal-Werk und auf jeden Fall kaufenswert!

Tracklist:

1. At The Gates Of Midion

2. Cthulhu Dawn

3. Saffron’s Curse

4. Death Magick For Adepts

5. Lord Abortion

6. Amor E Morte

7. Creatures That Kissed In Cold Mirrors

8. Her Ghost In The Fog

9. Satanic Mantra

10. Tearing The Veil From Grace

11. Tortured Soul Asylum

 

9/10 Points – reviewed by Ecco

Cradle of Filth – The Principle Of Evil Made Flesh

Montag, Januar 12th, 2009

Dies ist das erste offizielle Album der legendären Engländer. The Principle Of Evil Made Flesh wurde 1994 herausgebracht und da stand Frontman Dani Filth noch so ziemlich am Anfang seiner großen Musik-Karriere.

Die Musikart ist Oldschool Black Gothic Metal und leicht zu vergleichen mit Satyricon’s Debut (Dark Medieval Times) oder Behemoth’s ältesten Alben.

Wenn man dieses Stück mit den nachfolgenden Alben vergleicht, merkt man dass Dani hier deutlich schriller schreit und seine tiefe Stimme, die in späteren Alben von großer Bedeutung ist, hier so gut wie ganz wegfällt. Außerdem ist diese CD ziemlich leise aufgenommen. Auch Booklet ist eigentlich ganz gut gelungen. Man findet darin alle Texte und Ergänzungen (Exzerpte) von anderen Künstlern. Z.B.: ein Pentagramm unter dem „Weltmacht oder Niedergang steht“, die Fotos aller damaligen Bandmitglieder, ein eher kleines Bandfoto neben einer „Engelsstatue“ in Schwarz-Weiß,…; Auf der CD befindet sich ein weises Pentagramm, dass auch im Booklet vorhanden ist. Ob man dieses Werk mag oder nicht, ist reine Geschmackssache, da es sehr eigenständig ist. „Höhepunkte“ der Tracklist: The Principle Of Evil Made Flesh, The Forest Whispers My Name, The Black Goddes Rises; Von diesen Liedern wurden auch viele andere Versionen erschaffen, die man auf späteren Alben wiederfindet.

Tracklist:

1. Darkness Our Bride (Jugular Wedding)

2. The Principle Of Evil Made Flesh

3. The Forest Whispers My Name

4. Iscariot

5. The Black Goddess Rises

6. One Final Graven Kiss

7. A Crescendo Of Passion Bleeding

8. To Eve The Art Of Witchcraft

9. Of Mist and Midnight Skies

10. In Secret Love We Drown

11. A Dream Of Wolves in the Snox

12. Summer Dying Fast

(13. Hidden Track: man hört die Band in einer Art “Ritual” beschwörend, ca. 1 Minute)

 

8/10 Points – reviewed by Ecco