Emperor – Prometheus – The Discipline of Fire & Demise

Emperor sind eine Legende und jeder kennt sie oder sollte sie zumindest kennen.

Auf diesem Album wird hochqualitativer Oldschool Black Metal geboten, der leicht mit Thrash-Elementen verschmolzen ist. Die Stimme des Sängers ist gefällt mir persönlich an den meisten Stellen eher nicht so, aber das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall ist Ihsahn ein sehr guter Sänger und hat auch eine schöne, an manchen Passagen sehr klare Stimme. Was mich aber daran stört ist, das häufige, dominierende Kreischen, gepaart mit hohen Gitarren-Riffs. Ich finde es auf Dauer etwas lästig beziehungsweise störend, aber wie gesagt, ist das Geschmackssache und darüber lässt sich nicht streiten. Natürlich fehlen auch nicht schnelle Drums auf dieser Scheibe.

Schlecht ist dieses Album auf gar keinen Fall und ich kann gut genießen, obwohl nicht voll und ganz mein Musikgeschmack ist. Die Musik, und die ist ja eigentlich das was zählt, ist von hoher Qualität und sehr gut.

Das Booklet ist auch sehr schön ausgefallen und ist in dunkelgrünen und dunkeltürkisenen Farben gehalten.

Es hängt dicht mit der Geschichte von Prometheus (aus einer römischen Sage) zusammen, der als Strafe, dass er den Menschen das Feuer vom Himmel gebracht hat von den Göttern bestraft wurde, indem ein Adler ihm jeden Tag, bei lebendigem Leibe eines seiner Organe auspickt und er nichts dagegen tun kann, weil er gefesselt auf einem Felsen ist und das jeweilige, aufgepickte Organ in der Nacht wieder nachwächst. Die Strafe gilt für die Ewigkeit. Hart, oder?

Es sind alle Texte des Albums vorhanden und man findet darin auch viele Malereien, jedoch keine Fotos der Bandmitglieder.

Ich habe den Kauf dieses Album sicher nicht bereut. Es ist es wert!

Tracklist:

1. The eruption

2. Depraved

3. Empty

4. The Prophet

5. The tongue Of Fire

6. In The wordless Chamber

7. Grey

8. He Who Sought The Fire

9. thorns On My grave

 

6/10 Points – reviewed by Ecco

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