Moorgate – Close your eyes and fade away

Man sitzt gemütlich auf der Couch, haut sich eine neue Death-Metal-Scheibe rein und wird weggeblasen von der musikalisch ausgereiften Orgie, die dem Metal-Freak geboten wird. Nun, das alles ist „Close your eyes and fade away“ leider nicht!

Nach zwei Demos haben die fünf Schweden von Moorgate einen Vertrag bei Cutting Edge Records abgeschlossen (interessanter Weise am 6/6/06, hrhr) und nun ihr Debutalbum rausgeworfen. Ich will ihr Werk nicht komplett schlecht reden, aber frische Elemente, die man noch nie gehört hat, fehlen einfach, genauso wie das gewisse „Etwas“ – eine bestimmte Eigenschaft, wo man gleich sagen könnte „He, das ist doch Moorgate, oder?“.

Von diesen Kritikpunkten mal abgesehen, ist „Close your eyes and fade away“ dennoch eine solide Scheibe, mit gurgelnden Growls, netten Clean-Vocals-Einlagen, fetten Riffs und komplexem Drumming. Die Basis für eine erfolgreiche Zukunft wäre somit gelegt, allerdings sollten die Jungs von Moorgate noch an gewissen Sachen feilen und darauf achten, dass ihr zweites Album doch mehr an Abwechslung und Charakter zu bieten hat. Freunde des Death-Metals können ruhig reinhören, dürfen allerdings nicht allzu viel erwarten.

Tracklist:

1. Reborn in fire

2. Carnival

3. In Silence we cry

4. Self immolation

5. Murder is the way

6. Bleeding to death

7. No Exemption

8. In darkness

9. No sun rises

10. Dawn of the dead

11. Dissolving dreams

 

6/10 Points – reviewed by Agarr

official Website: http://www.moorgate.se

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