Thy Serpent –Forests of Witchery

Das Debut-Album der Finnen hat einiges zu bieten: Verträumter, langsamer Black Metal mit ganz leichten Fantasy-Einflüssen und guter Produktion ist hier der Fall. Die einzelnen sechs Lieder dauern jeweils sehr lange und zeigen, dass Black Metal nicht unbedingt so schnell wie der Donner sein muss, sondern dass sich auch langsamere Werke hören lassen.

Manchmal singt der Sänger auch mit einer klaren Stimme, was sehr zur Atmosphäre beisteuert.

Das Booklet und Outfit der CD ist auch gelungen. Man findet darin zwar leider nur zwei Texte, aber dafür beinhaltet es eine Biographie der Band, sowie auch vier Fotos der Bandmitglieder, wobei es erwähnenswert ist, dass das Foto des Drummers teilweise stark verpixelt ist und eigentlich kein richtiges Foto ist, denn darauf findet man nur die Zeichnung eines „Geistes“ mit einer stark verpixelten, glänzenden Kugel in den Händen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die schlechte Auflösung der Kugel absichtlich ist. Jedenfalls gefällt mir dieses Gebilde eher nicht und es passt auch irgendwie nicht rein, denn die drei anderen Members sind ja ganz normal auf Fotos zu erkennen. Ich kann dieses Album ruhigen Gewissens sehr weiterempfehlen.

Tracklist:
1. Flowers Of Witchery Abloom
2. Of Darkness And Light
3. A Traveller Of Unknown Plains
4. Only Dust Moves…
5. Like A Funereal Veil Of Melancholy
6. Wine From Tears

8/10 Points – reviewed by Ecco

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