Hypocrisy – Osculum Obscenum

Nein, es handelt sich nicht um einen startenden Düsenjet, dessen gewaltiger Sound dich von deiner gemütlichen Couch reisst, sondern um Hypocrisy’s Album „Osculum Obscenum“. Besser, tiefer und spaßiger kann Death-Metal fast nicht mehr sein. Das 1993 veröffentlichte Album war Hypocrisy´s erster großer Erfolg und verhalf den ehrgeizigen Schweden zum Durchbruch im Metal-Bereich.

Es fängt allerdings etwas eintönig an und wirkt nicht besonders abwechslungsreich. Doch spätestens beim Track „Osculum Obscenum“ fliegen die Fetzen. Diese gewaltig tiefen Riffs und dieses warme und runde Gegrunze lassen die Glückshormons-Produktion des Körpers nach oben schießen. Es wird jedoch noch besser! „Inferior Devoties“ und „Infant Sacrifices“ werden dem einen oder anderen bestialische Genickschmerzen verursachen.

Auf technische Besonderheiten haben Hypocrisy verzichtet, was aber nicht heißen soll, dass dies einen negativen Effekt auf das Werk hat – ganz im Gegenteil. Es wird ein genial stimmiger Death-Metal geboten welcher unkompliziert und ohne Schnickschnack durch das Trommelfell des Zuhörers schießt.

&#x2Osculum Obscenum“ sollte daher in keiner ordentlichen Metal-Sammlung fehlen!

Tracklist:

1.Pleasure Of Molestation

2.Exclamation Of A Necrofag

3.Osculum Obscenum

4.Necronomicon

5.Black Metal

6.Inferior Devoties

7.Infant Sacrifices

8.Attachment To The Ancestor

9.Althotas

Digipak Bonus:

Inferior Devoties MCD:

10.Symbol Of Baphomet

11.Mental Emotions

12.God Is A Lie

13.Black Magic

Pleasure Of Molestation MCD:

14.Pleasure Of Molestation (Demo)

15.Excamation Of A Necrofag (Demo)

16.Necronomicon (Demo)

17.Attachment To The Ancestor (Demo)

 

10/10 Points – reviewed by Agarr

official Website: http://www.hypocrisy.tv

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